Freitag, 23. Mai 2008

di sini senang . . . di sana senang . . . . . . . . . . . . di mana-mana hatiku senang

Jetzt bin ich schon wieder fast vier Wochen in Indonesien.

Dienstag, 25. März 2008

Ostern im Schnee?

Wie oft habe ich in den letzten Monaten Schnee vermisst ..
Jetzt musste ich kurzfristig nach Deutschland und bin eine der Wenigen, die sich sehr über den Schnee freut! Und Ostereier habe ich auch gefunden.

Montag, 10. März 2008

Ein langes Wochenende mit Überraschungen

Unser letztes Wochenende begann schon am Donnerstag nachmittag, dem letzten Tag des Jahres 1929 nach baline- sischem Kalender. Überall am Straßenrand waren die Ogoh-Ogoh zu sehen, aus Bambus und Pappmaschee gebastelte Monster und Dämonen, die nach Einbruch der Dunkelheit unter großem Getöse durch Denpasar getragen wurden um die bösen Geister anzulocken, zu verwirren und schließlich ins Meer zu vertreiben. Ab Mitternacht begann dann Nyepi, der Tag der absoluten Ruhe. Die bösen Geister, die vom Schrecken erholt aus dem Meer zurückkommen, sollen glauben, dass die Menschen Bali verlassen haben und die Insel sich als Aufenthaltsort für Dämonen nicht mehr eignet. Für die Hindus ist ihr Neujahrstag ein Tag der Stille, des Fastens und der Meditation. Da natürlich auch wir am Freitag das Haus nicht verlassen durften (30h Ausgangs- sperre, kein Licht/ Feuer anmachen, ruhig verhalten), hatten wir beschlossen diesen Tag in einem schönen, 70 km entfernten Resort an der Westküste zu verbringen. Am frühen Donnerstag Abend mussten wir feststellen, dass es nicht so einfach war, aus der Stadt heraus zu kommen. Insbesondere auf großen Kreuzungen werden böse Geister vermutet, so dass diese durch Menschenhaufen und Ansammlungen von Ogoh-Ogoh völlig verstopft waren, die Straßen auch ... Nur durch die geschickte, strategische Fahrweise Kristians gelang es uns diesen Höllenfeuern zu entkommen und nach sechs Stunden trotz Regen, Sturm und Dunkelheit pünktlich um 5 Minuten vor Mitternacht den sicheren Hafen unseres Hotels zu erreichen. Dort haben wir uns erstmal richtig erholt :-) Tagsüber wunderte ich mich dann zuerst über die vielen Fischerboote die auf dem Meer rumsegelten, später über die zahlreichen Leute am Strand. Wurde da tatsächlich Fußball gespielt? In Denpasar, erzählten uns später mehrere Leute, gäbe es überall Straßenpatrouillien die dafür sorgen, dass die Verbote eingehalten werden. Naja, viel heiße Luft wie immer hier!
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Am Sonntag standen wir schon um 6 Uhr morgens auf um mit unserem Vespaclub einen Tagesausflug zu einem histo- rischen Schwimmbecken in den Bergen zu machen. Es war ein wunderbarer Tag und am Ende hatten wir mal wieder großes Glück, wie ihr hier sehen könnt.

Sonntag, 24. Februar 2008

Hausfrauentum und nochmal Taman-Festival-Park

Am Wochenende machen wir es uns gemütlich, neuerdings auch mit Kuchen zum Kaffee. Endlich haben wir einen Backofen: eine auf der Unterseite offene Blechkiste, die einfach auf den Gasherd gestellt wird. Es gibt viele interessante neue, aber auch einige mich an alte Zeiten erinnernde Zutaten und ich bin schon fleißig am rum- experimentieren. Hier mehr Bilder von zuhause.
Endlich waren wir auch mal wieder in Padang Galak und haben uns den jetzt noch weiter verwilderten Park an- gesehen. Diese schöne marode Anlage entdeckten wir bei unserem ersten Baliaufenthalt nur durch Zufall. Eröffnet 1998, wurde sie fast drei Jahre lang mittelmäßig besucht und verkam dann langsam. Der Urwald breitet sich seitdem in den zerfallenden, morschen Gebäuden aus ... Immer wieder schöne Bilder vom Taman Festival Park.

Samstag, 23. Februar 2008

Gesellschaft für mich und Kristians Vespa

... die Zeit verrennt, aber jetzt will ich euch wenigstens mal meine kleine schöne Vespa vorstellen, mit der ich in letzter Zeit soviel durch die Gegend brause und deshalb garnicht mehr zum Bloggen komme. :-)

Donnerstag, 31. Januar 2008

Essengehen in Denpasar

Gestern abend waren wir mit unserem Freund Wayan und seiner frisch Angetrauten Komang in unserem Lieblings- warung. Wer mal nach Denpasar kommt, sollte unbedingt in die Jl. Waturenggong No.56 ins WaroengKoe fahren, um das leckere Nasi Campur (wird naßi tschampuur ausgesprochen) zu kosten.

Montag, 28. Januar 2008

Konvoi durch Denpasar

Gestern fand wieder unser all sonntägliches Vespa-Club- Treffen statt, wir hatten viel Spaß und der Abend endete mit einem Familien-Konvoi quer durch Denpasar. Jetzt gibt es davon hier mehr zu sehen.

Sonntag, 27. Januar 2008

Ausflug nach Lombok und Ubud

Da letzte Woche in Bali Galungan, ein halbjährlich statt- findendes, hohes religiöses Fest war, hatte Kristian unverhofft plötzlich ein paar Tage frei. Genug Zeit, um mit unserem Freund Agus und den Vespe ein kleine Tour auf die Nachbarinsel Lombok zu machen.

In diesem Dorf an der Südküste Lomboks war insbesondere der "Riese" Kristian eine Attraktion. Wir wurden hier sehr herzlich aufgenommen und übernachteten in einer erst ent- stehenden Krankenstation.

Die Kinder waren nur schwer davon zu überzeugen, zum Fotografieren etwas zurück zu gehen und drängelten sich immer wieder nach vorne. Jetzt könnt ihr hier noch mehr Bilder aus Lombok sehen.
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Eine Woche vorher war ich alleine in Ubud, da Kristian ja nach Yogya fahren musste. Ubud liegt in den kühlen Bergen und ist die Stadt der Künstler (Männer). Ich bin viel in der wunderschönen Gegend drum herum gewandert und habe auch einen ganzen Tag lang gelernt, eine Batik herzustellen. Sonst war der Ort
mir persönlich zu touristisch und viel zu teuer. (3 bis 10 mal teurer als in Denpasar)

Hier klicken und ihr könnt noch mehr Bilder sehen.

Dienstag, 22. Januar 2008

Technisches

Hallo zusammen, einige LeserInnen hatten Probleme mit der Kommentarfunktion und wollten keinen Benutzeraccount anlegen. Ich habe die Konfiguration jetzt so geändert, dass jede/r kommentieren darf. Dazu müsst Ihr ganz unten die Funktion "anonym" auswählen, alternativ könnt Ihr auch einen Spitznamen eingeben, der dann unter dem Kommentar steht.
Ihr könnt Euch jetzt auch ein dynamisches Lesezeichen/Favoriten auf diese Seite setzen. Das wird dann immer automatisch aktualisiert, wenn hier was Neues geschrieben wurde.
Unter diesem Link hier könnt Ihr Euch ein Luftbild unserer Wohnung ansehen (bzw. dem noch leeren Bauplatz; von wann sind diese Luftbilder...?).
Und wer Google Earth auf seinem Rechner installiert hat, kann hier klicken um direkt hin zu fliegen. Bei Problemen mailt einfach.
Kristian

Freitag, 11. Januar 2008

Landhochzeit auf Bali

Bevor wir an dieser schönen Zeremonie teilnehmen durften, hatten wir noch einen langen Weg mit einigen Hindernissen vor uns.
Dienstag abend waren die Koffer mit unserer traditionellen Festkleidung gepackt. Die Hochzeitsgeschenke waren leider nicht dabei, da es nach einigem Hin und Her keine Möglichkeit gab, unsere Luftfracht-Tonnen mit den Geschenken rechtzeitig zugestellt zu bekommen. Wir griffen erstmal auf ein westfählisches Flachgeschenk zurück. Gleich nach Feierabend fuhren wir los.
Und kamen erstmal 15 km weit. Dann blieb unsere Vespa stehen. Wir tippten auf Kupplung oder Getriebe, später stellte sich heraus, dass die Verzahnung der Antriebsachse abgeschert war. Es wurde schon dunkel und keine Werkstatt war mehr geöffnet. An den Schlüssel für das Büromoped kamen wir nicht ran, weil der letzte Benutzer gerade im Krankenhaus lag und ihn dabei hatte. Wir waren ziemlich verzweifelt, wie sollten wir es die weiteren 55 km -stetig bergauf- bis zum nächsten Morgen schaffen? Ich dachte schon an die teuerste Taxifahrt meines Lebens, überlegte warum ich hier noch nie TramperInnen sah und ob wir es zu Fuß schaffen könnten. Dann schickten wir eine sms an Agus vom Vespaclub. Die Antwort kam promt, wir sollten auf sie warten und uns keine Sorgen machen. Eine halbe Stunde später kamen Agus und Agus um uns zu retten. Lachend schleppten sie nicht nur unsere Vespa ab, sondern gaben uns im Austausch eine super restaurierte und vollgetankte Vespa, ihr altes Familienerbstück zur Weiterfahrt mit.


Wir brausten durch die Nacht, fanden oben auf dem Kraterrand eine Absteige für die Nacht und waren Mittwoch morgens rechtzeitig in Dousa. In Wayans Heimatdorf waren wir ja schon, diesmal war es noch familierer und schöner.
Es war sehr interessant, in dieser für uns doch noch so fremden Kultur eine Dorfhochzeit hautnah miterleben zu dürfen. Die erste, ausführliche Zeremonie fand im Haus von Wayans Eltern statt. Vorher und nachher wurden echter balinesischer Kaffee und Gebäck gereicht, sowie immer wieder zu einem Buffet mit den verschiedensten Leckereien eingeladen. Dann gingen alle gemeinsam zum Haus der Brauteltern und auch dort gab es eine lange Zeremonie und natürlich sehr süßen Kaffee, Tee und leckeres Essen. Anschließend durften Kristian und ich mit in den Dorf- und Familientempel um weitere Rituale mitzuerleben. Danach trafen sich alle wieder in Wayans Elternhaus um Kaffee zu trinken, rumzusitzen, zu essen, sich zu unterhalten oder sich einfach nur zu amüsieren.
Hier könnt ihr euch mehr Hochzeitsbilder ansehen.